Reinhören –
ohne Funkgerät
Über WebSDR-Server kannst du Amateurfunk live im Browser hören, ohne selbst einen Empfänger zu besitzen. Funkamateure nutzen sie außerdem als Kontrollempfänger für die eigenen Aussendungen.
Hier geht's zum Reinhören ↗Vom Draht in den Browser
- 01Antenne
- 02Breitband-Empfänger
- 03A/D-Wandler
- 04Server
- 05Dein Browser
Ein SDR digitalisiert gleich einen ganzen Frequenzbereich. Der Server zerlegt das Signal und schickt jedem Hörer genau den Ausschnitt, den er im Wasserfall anklickt – deshalb können viele Menschen gleichzeitig unterschiedliche Frequenzen hören. Welche Bänder ein Server anbietet, steht in der Liste bei websdr.org. Manche älteren Wiedergaben brauchen noch Java, die meisten laufen heute direkt im Browser.
Wo du reinhören kannst
Die Liste internationaler WebSDR-Server – mit Angaben, welche Bänder jeder Server abdeckt.
Öffnen ↗ 0 – 29 MHzWebSDR TwenteDer bekannteste WebSDR an der Universität Twente (NL) – ein Empfänger für 0 bis 29 MHz, viele hundert Hörer gleichzeitig.
Öffnen ↗ weltweitKiwiSDR-KarteWeltkarte mit hunderten KiwiSDR-Empfängern – ideal, um die eigene Aussendung aus der Ferne zu hören.
Öffnen ↗ 10489 MHzQO-100 WebSDRLive in den Schmalband-Transponder des geostationären Amateurfunksatelliten hineinhören.
Ansehen →Hier ist meistens was los
| Band | Frequenz (MHz) | Betriebsart | Was du hörst |
|---|---|---|---|
| 40 m | 7.074 | FT8 | Digitales „Zirpen“ – rund um die Uhr Betrieb |
| 20 m | 14.000 – 14.070 | CW | Telegrafie, tagsüber oft weltweit |
| 20 m | 14.100 – 14.350 | SSB | Sprechfunk mit DX-Stationen |
| 80 m | 3.600 – 3.800 | SSB | Abends deutschsprachige Runden |
Wie gut ein Band gerade geht, siehst du unter DX & Ausbreitung. Wer selbst senden möchte, braucht eine Lizenz – so geht's.