Der Start unseres Stratosphärenballons am 12.09. ist sozusagen ins Wasser gefallen. Die berechnete Flugbahn wäre direkt über Hamburg gegangen, dazu passte auch das Wetter nicht – da mussten wir absagen. Schade, aber bei so einem Projekt gehört das dazu, und lieber verschieben wir als dass wir ein Risiko eingehen, das wir nicht kontrollieren können.
Trotzdem haben wir uns am Samstag um 10 Uhr getroffen – nicht zum Start, sondern zum DryRun. Sprich: komplette Trockenübung mit dem echten Equipment, nur ohne Ballon in der Luft. Und das hat sich gelohnt. APRS, CW und SSTV liefen alle drei sauber durch, wir konnten den kompletten Ablauf einmal von vorne bis hinten durchspielen. Ein paar Kleinigkeiten sind uns dabei aufgefallen, an denen wir bis zum nächsten Versuch noch schrauben werden – aber nichts Größeres, eher Feinschliff.
Im „Mission Control“-Raum war ordentlich was los. Neben der Technik und der Sonde standen auch weitere Informationen zum Amateurfunk zur Verfügung (Amateurfunk-Flyer, Zeitschriften) und es kamen einige Gäste vorbei, denen wir das Projekt und den Amateurfunk allgemein zeigen konnten. Gerade das hat mich gefreut – so ein Tag ist eben nicht nur Technik-Test, sondern auch eine gute Gelegenheit, Interessierten zu zeigen, was wir hier eigentlich machen und warum uns das Spaß macht.
Ein paar SSTV-Bilder haben wir dabei auch schon empfangen – die Kamera und die Übertragungskette funktionieren also.
Kein offizieller Start, aber ein guter Tag. Wann es mit dem echten Versuch weitergeht, sagen wir hier rechtzeitig Bescheid – schaut einfach ab und zu wieder vorbei.





